42-u12

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Der Umtüstungsbeschluss für Tram 15 auf U15 im Südabschnitt City-Heidehof-Gänsheide-Ruhbank ist erfreulich. Was bleibt, ist der eigentümliche Parallelbetrieb Bahn/Bus im Teilabschnitt Schlossplatz - Heidehofstrasse. Dieser ist dadurch zustandegekommen, dass bei der seinerzeitigen Umstellung von Tram 8 auf Bus 42 bei der SSB die Konzeption bestand, später auch die übrige Gänsheide nur mit Bus zu versorgen. Diese Konzeption hat sich sich auf der bergigen und kurvenreichen Strecke als wenig attraktiv erwiesen, so dass die Fahrgäste recht eindeutig die Schiene vorziehen, weil die Fahrt damit attariver ist. Es sollte also die Umrüstung auf U15 zum Anlass genommen werden, die bisherige Bus-Konzeption bezüglich Parallelbetrieb City-Heidehof zu überprüfen. Primär geht es dabei um die Frage, ob auf den Busbetrieb verzichtet werden kann, wenn mit der Schienne ein angemessener Ersatz geboten wird. Das Busangebot 42 besteht derzeit im 10/12-Minuten-Takt tagsüber und im 15-/20-Takt in der SVZ, praktisch identisch mit dem Angebot der 15. In der Spätverkehrszeit ist seit dem U7-Betrieb das Platzangebot von 15 und 42 zusammen bis Heidehof extrem überdimensioniert; eine Linie allein würde vollauf genügen. Im Tagesbetrieb sind zwei Linien Mo-Sa bis zur Heidehofstrasse nötig; wären es die miteinander verzahnten Linien U15 und U12, so entstünde ein hochattraktiver 5/6-Minutentakt. Es sollte näher untersucht werden, wie sich die Betriebkosten darstellen, wenn eine U12 Eckartshaldenweg-Heidehof (später Hallschlag-Heidehof) im Tagesbetrieb geführt wird und dafür die Busbedienung Schlossplatz-Heidehof entfällt. An der Heidehofstrasse müsste für die Relation U12/42 eine absolut zu gewährleistende Anschlussicherung eingeplant werden. Am Olgaeck könnte die U15-Haltestelle mit einem künftigen Mittelbahnsteig für U5/U6/U7 zusammengelegt werden; in der Alexanderstrasse würde Platz für andere Nutzungen frei. Ebenso am Eugensplatz. Mit einer U12-Führung bis Heidehof würden etwaige Kapazitätsprobleme im Bereich Olgaeck-Bopser vermieden. Da die Auslastung der Buslinie 44 zwischen Charlottenplatz und Schlossplatz ässerst gering ist, könnte überprüft werden, ob für Bus 44 nicht ein anderer Endpunkt in der City gefunden werden kann (alternativ eine Verknüpfung mit Bus 41). Somit könnte am Schlossplatz und am Charlottenplatz auf Bushaltestellen für Tageslinien verzichtet werden und auch dort Platz geschaffen werden für andere Nutzungen. Für die Nachtbuslinien wird ja ohnehin eine Verlegung des Endpunktes an andere Stelle (Wilhelmsbau) ziemlich konkret diskutiert; auch Hauptbahnhof/Klettplatz könnte hierfür in Betracht kommen, u.a. wegen Verknüpfungsmöglichkeiten mit Nacht-U-, -S- oder DB-Zügen. Aktualisiert am 22.02.2003; Kommentare erwünscht an florent3@gmx.de



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